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CDU-Stadtverband setzt sich mit demografischem Wandel auseinander

Als "stark schrumpfende Kommune mit besonderem Anpassungsdruck" wird die Stadt Lübben von der Bertelsmann-Stiftung in Sachen demografischer Wandel aktuell eingeschätzt. Darauf hat der CDU-Stadtverband in einer Informationsveranstaltung am Donnerstagabend aufmerksam gemacht.

Die Zahlen sprachen für sich.

Demnach wird die Einwohnerzahl der Spreewaldstadt von 14 170, so die Statistik von 2009, auf je nach Schätzung 11 600 bis 12 600 im Jahr 2030 sinken. Jens Richter als Vorsitzender des Stadtverbandes hatte dazu Zahlen herausgesucht. Besonders alarmierend erscheint der Rückgang von jungen Frauen zwischen 15 und 45 Jahren. Allein in Lübben werden sie sich von heute 2600 auf 1666 im Jahr 2030 reduzieren, steuerte Landtagsabgeordneter Björn Lakenmacher bei. Er setzte die lokalen Schätzungen in Bezug zu den landesweiten. Demnach sinkt die Zahl der jungen Frauen in Brandenburg von heute 420 000 auf rund 250 000 im Jahr 2030. In Brandenburg wird ihm zufolge bis zu diesem Jahr ein Einwohnerverlust von 15 Prozent prognostiziert. Dieser nimmt proportional zu, weil die Menschen, die nicht geboren sind, ja in der nächsten Generation auch keine Kinder bekommen. Umgekehrt wird sich die Zahl der Senioren um 100 Prozent erhöhen

Doch statt angesichts dieser Fakten Trübsal zu blasen, stellte Jens Richter die Stärken und Potenziale der Stadt heraus. Er vertrat in seinem Vortrag die These, dass Lübben bereits heute viele Alleinstellungsmerkmale besitzt, die die Stadt lebenswert macht. "Ich halte es für eine große Chance, parteiübergreifend auf diese Potenziale zu schauen und zu überlegen, was wir damit machen können." Statt bereits jetzt zu überlegen, welche Leistungen perspektivisch gestrichen werden müssten, sei es zielführender, auf die Vorteile der Stadt aufmerksam zu machen.

(Übernahme von lr-online.de vom 20.10.2012)